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Welche Berechtigungen hat ein Bilanzbuchhalter?

Berechtigungsumfang Bilanzbuchhalter
  1. Einrichtung von Buchhaltungs- und Bilanzierungssystemen und die damit zusammenhängenden Beratungsleistungen.
  2. Führung der pagatorischen Buchhaltung (Geschäftsbuchhaltung) einschließlich der Lohnverrechnung und der Erstellung der Saldenlisten für Betriebe und der Einnahmen- und Ausgabenrechnung im Sinne des Einkommensteuergesetzes.
  3. Abschluss von Büchern (Erstellung von Bilanzen) nach Unternehmensrecht oder anderen gesetzlichen Vorschriften im Rahmen der durch § 221 Abs. 1 iVm § 221 Abs. 4, 6 und 7 des UGB festgesetzten Merkmale.
  4. Beratung in Angelegenheiten der Arbeitnehmerveranlagung und die Abfassung und Übermittlung der Erklärung zur Arbeitnehmerveranlagung an die Abgabenbehörden des Bundes als Bote auch auf elektronischem Wege unter Ausschluss jeglicher Vertretung.
  5. Vertretung in Abgaben- und Abgabenstrafverfahren für Bundes-, Landes- und Gemeindeabgaben, ausgenommen die Vertretung vor den Abgabenbehörden des Bundes, den Verwaltungsgerichten und dem Verwaltungsgerichtshof.
  6. Akteneinsicht auf elektronischem Wege gegenüber den Abgabenbehörden des Bundes, sowie das Stellen von Rückzahlungsanträgen.
  7. Vertretung einschließlich der Abgabe von Erklärungen in Angelegenheiten der Umsatzsteuervoranmeldungen und der Zusammenfassenden Meldungen, sowie die Erklärung zur Verwendung von Gutschriften.
  8. Vertretung einschließlich der Abgabe von Erklärungen in Angelegenheiten der Lohnverrechnung und der lohnabhängigen Abgaben, sowie die Vertretung im Rahmen der gemeinsamen Prüfung aller lohnabhängigen Abgaben, jedoch nicht die Vertretung im Rechtsmittelverfahren.
  9. Einrichtung und Führung der kalkulatorischen Buchhaltung (Kalkulation - Kostenrechnung).
  10. Erbringung sämtlicher Beratungsleistungen im Zusammenhang ihres Berechtigungsumfanges.
  11. Erbringung von Beratung in Beitrags-, Versicherungs- und Leistungsangelegenheiten der Sozialversicherungen.
  12. Erbringung von Beratung und Vertretung vor gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgemeinschaften in Beitragsangelegenheiten.
  13. Vertretung bei den Einrichtungen des Arbeitsmarktservice, der Berufsorganisationen, der Landesfremdenverkehrsverbände und bei anderen in Wirtschaftsangelegenheiten zuständigen Behörden und Ämtern, soweit diese mit den für den gleichen Auftraggeber durchzuführenden Tätigkeiten (Berechtigungen) unmittelbar zusammenhängen.
  14. Vertretung in Angelegenheiten der Kammerumlagen gegenüber den gesetzlichen Interessenvertretungen.
  15. Erbringung sämtlicher Nebentätigkeiten gemäß der Gewerbeordnung (Ausübung von anderen Gewerben in geringem Ausmaß).
  16. Gründung und Betrieb von interdisziplinären Gesellschaften zusammen mit Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern oder Unternehmensberatern und anderen gewerblichen Unternehmen.
  17. Führung der Berufsbezeichnung Bilanzbuchhalter/in bei Ausübung selbständiger Tätigkeiten.
  18. Errichtung von Zweigstellen.
  19. Befreiung eines Berufsberechtigten zur Ablegung eines Zeugnisses, zur Einsichtsgewährung in Geschäftspapiere oder zur Erteilung von Auskünften im Verwaltungs-, Abgaben-, Zivil- und Strafverfahren (Zeugenentschlagungsrecht, im Abgabeverfahren gleiche Rechte wie ein Rechtsanwalt).
  20. Einfache Berufung im geschäftlichen Verkehr auf die ihm/ihr erteilte Bevollmächtigung; diese ersetzt den urkundlichen Nachweis.
  21. Die Befugnis zur selbständigen Ausübung ihres Bilanzbuchhaltungsberufes vorübergehend mit der Rechtsfolge zu verzichten, dass hierdurch Ruhen der Berufsbefugnis eintritt. Für diese Zeit entfällt die Verpflichtung zur Vermögensschadenhaftpflichtversicherung.
  22. Volle Anrechnung der beruflichen Tätigkeit auf die Voraussetzungen für den Antritt zur Steuerberater-Prüfung.
  23. Ausübung ihrer vollen Berufsrechte im EU-und EWR-Raum entsprechend der EU-Dienstleistungsrichtlinie.

Was unterscheidet einen Bilanzbuchhalter von einem normalen Buchhalter bzw. Personalverrechner?

RechtsgrundlageBefugnis (zusammengefasst)BilanzbuchhalterBuchhalterPersonalverrechner
§ 3 (1) Z 1 BibuG
§ 2 (1) Z 1 BibuG
Geschäftsbuchhaltung einschl. Saldenliste und E/A-Rechnungen iSd § 4 (3) EStG X X  
§ 3 (1) Z 2 BibuG
§ 2 (1) Z 8 BibuG
Kalkulatorische Buchhaltung (Kalkulation) X X  
§ 2 (1) Z 2 BibuG Erstellung von Jahresabschlüssen (Bilanzen) im Rahmen der durch § 221 Abs. 1 in Verbindung mit § 221 Abs. 4, 6 und 7 des Unternehmensgesetzbuches, dRGBl. S 219/1897 festgesetzten Merkmale X    
§ 2 (1) Z 4 BibuG Vertretung in Abgabe- und Abgabestrafverfahren, ausgenommen vor den Finanzbehörden, UVS, UFS und VwGH X    
§ 3 (2) Z 3 BibuG
§ 2 (1) Z 5 BibuG
Akteneinsicht auf elektr. Wege bei Finanzbehörden X X  
§ 2 (1) Z 5 BibuG Stellen von Rückzahlungsanträgen X    
§ 2 (1) Z 6 BibuG Vertretung einschl. Abgabe von Erklärungen in Angelegenheiten der UVA und der ZM sowie die Erklärung zur Verwendung von Gutschriften (§ 214 BAO) X X  
§ 2 (1) Z 1 BibuG
§ 4 (1) Z 1 BibuG
Lohnverrechnung X   X
§ 2 (1) Z 7 BibuG
§ 4 (1) Z 2 BibuG
Vertretung einschl. Abgabe von Erklärungen in Angelegenheiten der Lohnverrechnung und der lohnabhängigen Abgaben (außer Rechtsmittelverfahren) X   X
§ 2 (2) Z 1 BibuG
§ 3 (2) Z 1 BibuG
§ 4 (2) Z 1 BibuG
Beratungsleistungen, jeweils bezogen auf Vorbehaltsaufgaben X X X
§ 2 (2) Z 2 BibuG Beratung in Beitrags-, Versicherungs- und Leistungsangelegenheiten der Sozialversicherungen X    
§ 2 (2) Z 3 BibuG Beratung und Vertretung vor gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgemeinschaften in Beitragsangelegenheiten X    
§ 2 (2) Z 4 BibuG Vertretung vor dem AMS, Berufsorganisationen, Landesfremdenverkehrsverbänden und anderen in Wirtschaftsang. zuständigen Behörden und Ämtern, soweit unmittelbarer Zusammenhang mit anderen Tätigkeiten für gleichen Auftraggeber gegeben ist X    
§ 2 (2) Z 5 BibuG Vertretung in Angelegenheiten der Kammerumlagen gegenüber gesetzl. Interessensvertretungen X    
§ 2 (2) Z 6 BibuG
§ 3 (2) Z 2 BibuG
§ 4 (2) Z 2 BibuG
Sämtliche Tätigkeiten gem. § 32 GewO X X X
§ 2 (1) Z 3 BibuG
§ 4 (1) Z 3 BibuG
Beratung in Angelegenheiten der Arbeitnehmerveranlagung und die Abfassung und Übermittlung der Erklärung zur Arbeitnehmerveranlagung an die Abgabenbehörden des Bundes als Bote auch auf elektronischem Weg unter Ausschluss jeglicher Vertretung X   X